Schlange an der Bar verkürzen, ohne mehr Personal. Die Hebel im Überblick.
Die Schlange wächst, sobald mehr bestellt wird, als deine Theke schafft. Schon etwas mehr Tempo verkürzt sie deutlich.
Kurz gesagt
Die Theke muss in der Spitze mehr schaffen, als ankommt.
Die Schlange an der Bar verkürzt du ohne mehr Personal, indem du die Arbeit pro Bestellung senkst, Bestellen und Kassieren von der Zubereitung trennst und jede Station durchgehend beschäftigt hältst. Schon wenige Bestellungen mehr pro Stunde machen einen großen Unterschied, weil sich in der Spitze jede fehlende Minute aufaddiert.
Die 10 Hebel
Was die Schlange an der Bar kürzer macht
Sortiert nach Aufwand. Bei jedem Hebel steht, an welchem Teil der Wartezeit er ansetzt: Bestellen und Kassieren, Zubereiten, Ausgabe oder wie lang sich das Warten anfühlt.
Sofort umsetzbar ohne Kosten, ab dem nächsten Abend
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01
Spitzenkarte für die Stoßzeit
In der Spitze eine kürzere Karte mit Getränken, die schnell gehen. Gäste entscheiden sich schneller, dein Team greift seltener zu Spezialflaschen. Aufwendige Drinks gibt es vor und nach dem Ansturm.
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02
Vor dem Ansturm vorbereiten
Eis auffüllen, Gläser bereitstellen, Garnituren schneiden, Fässer und Kühlschränke prüfen. Jeder Handgriff vorher ist einer weniger in der Spitze.
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03
Gleiche Getränke zusammen machen
Vier Gin Tonic in einem Durchgang gehen schneller als zweimal zwei: einmal Glas, Eis und Flasche statt zweimal. Erfahrene Barkeeper machen das von selbst. Aushilfen fehlt dafür oft der Blick auf die nächsten Bestellungen.
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04
Schneller bezahlen
Ein Kartenterminal an jeder Station, kontaktlos zahlen und bei Bargeld Preise, die wenig Wechselgeld brauchen. Wer kassiert, macht in der Zeit keine Getränke.
Mit etwas Planung Rollen, Stationen und Aufbau
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05
Bestellen, Zubereiten und Ausgabe trennen
In der Spitze nimmt eine Person Bestellungen auf und kassiert, die anderen machen nur Getränke. So springt niemand zwischen drei Aufgaben hin und her.
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06
Stationen und Express-Theke
Bier und Softdrinks an einer Station, Cocktails an einer anderen, Essen in der Küche. Eine Express-Theke nur für schnelle Getränke holt Gäste mit einfachen Bestellungen aus der Schlange vor den Cocktails.
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07
Aufbau, Wege und Schlange ordnen
Alles, was eine Station braucht, liegt in Griffweite, niemand läuft quer. Die Schlange ist klar geführt, die Karte mit Preisen hängt gut sichtbar davor. Bei Events öffnet zur Spitze eine zusätzliche Ausgabestelle.
Mit digitalem Bestellsystem Gäste bestellen am Handy
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08
Per QR-Code bestellen und bezahlen
Gäste bestellen und bezahlen am Handy, vom Platz aus statt in der Schlange. Das Kassieren an der Theke fällt weg, dein Team macht nur noch Getränke. Das hilft, wenn Bestellen und Kassieren dein Engpass sind. Ist es die Zubereitung, verlagert sich die Schlange nur an die Ausgabe.
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09
Die Arbeit an der Theke planen lassen
Die meisten Bestellsysteme zeigen Bon für Bon an. skippr plant stattdessen die Arbeit: Es bündelt gleiche Getränke aus mehreren Bestellungen, schlägt vor, absehbare vorzuarbeiten, und zieht Bestellungen vor, die eine freie Station sofort bedienen kann. In ersten Tests schaffte dieselbe Theke so bis zu 60 % mehr Bestellungen pro Stunde.*
So plant skippr die Theke -
10
Abholen, wenn es fertig ist
Bekommen Gäste eine Nachricht, sobald ihre Bestellung fertig ist, warten sie am Tisch oder bei Freunden statt am Tresen. Die Wartezeit bleibt gleich, aber die Schlange vor der Theke verschwindet, und das Warten fühlt sich kürzer an.
Warum das so ist
Die Schlange wächst, solange mehr ankommt als rausgeht.
Jede Bestellung, die deine Theke in der Spitze nicht schafft, wartet auf die nächste Minute. Im Rechenbeispiel warten nach zwei Stunden 30 Bestellungen, und erst nach zwei weiteren Stunden ist die Schlange abgebaut. Mit 20 % mehr Tempo sind es höchstens sechs, und keine Viertelstunde nach der Spitze ist sie weg.
- Theke schafft 60 pro Stunde: bis zu 30 Bestellungen in der Schlange, ca. 30 Min. Wartezeit
- 72 pro Stunde (+20 %): bis zu 6 Bestellungen, ca. 5 Min.
Bestellungen in der Schlange
Stoßzeit: 75 pro Std.
danach: 45 pro Std.
So findest du deinen Engpass
Drei Zahlen aus einem normalen Abend reichen, um zu sehen, welcher Hebel bei dir am meisten bringt.
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1
Tempo in der Spitze
Wie viele Bestellungen schafft deine Theke in der vollsten Stunde? Das zeigt der Kassenbericht nach Stunden.
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2
Länge der Schlange
Zähl in der Spitze alle 15 Minuten, wie viele Gäste anstehen. Wächst die Zahl, kommt mehr an, als deine Theke schafft.
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3
Zeit pro Bestellung
Stopp bei zehn Bestellungen, wie lange Bestellen und Kassieren, Zubereiten und Ausgabe dauern. Der längste Teil ist dein Engpass, dort setzt du zuerst an.
Faustregel: Wartezeit in Minuten ≈ Gäste in der Schlange geteilt durch Bestellungen, die deine Theke pro Minute schafft. Stehen 20 Gäste an und deine Theke schafft eine Bestellung pro Minute, wartet der Letzte rund 20 Minuten.
Gefühlte Wartezeit
Warum sich Warten länger anfühlt, als es ist
Wie lang eine Wartezeit wirkt, hängt nicht nur von den Minuten ab. Der frühere Harvard-Professor David Maister hat 1985 beschrieben, was Warten länger wirken lässt. Vier seiner Grundsätze passen genau zur Bar.
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Leere Zeit fühlt sich länger an
Wer in der Schlange schon die Karte lesen kann, ist beschäftigt und weiß vorne, was er will. Noch besser: vom Platz aus bestellen und bei den Freunden bleiben.
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Ungewisses Warten fühlt sich länger an
Gäste, die wissen, dass ihre Bestellung angekommen ist und wann sie fertig ist, warten entspannter. Eine Nachricht aufs Handy nimmt die Ungewissheit.
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Unerklärtes Warten fühlt sich länger an
Dauert es gerade länger, etwa weil ein Fass gewechselt wird, sag es. Mit einer kurzen Erklärung warten Gäste geduldiger.
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Unfaires Warten ärgert am meisten
Eine klare Reihenfolge statt Gedränge. Wer später kam und früher dran ist, fällt auf. Deshalb begrenzt skippr, wie viele Bestellungen es höchstens vorzieht.
Quelle: David H. Maister, „The Psychology of Waiting Lines“, in: The Service Encounter, 1985.
Wo skippr ansetzt
Drei Hebel in einem System.
skippr ist ein digitales Bestellsystem für Bars, Clubs und Events von Line Skippr aus Berlin. Gäste bestellen und bezahlen per QR-Code ohne App (Hebel 8), skippr plant die Arbeit an der Theke (Hebel 9) und meldet per Push, wenn die Bestellung fertig ist (Hebel 10).
+60 %*
Mehr Bestellungen pro Stunde
In ersten Tests schaffte dieselbe Bar mit skippr bis zu 60 % mehr als bei der Abarbeitung Bon für Bon.
Mit oder ohne Kasse
skippr läuft neben deiner Kasse oder ganz allein, wenn an der Theke gar nicht mehr kassiert werden soll.
1 Tablet
pro Station
Kurzfristig aufgebaut. Die Schulung dauert deutlich unter einer Viertelstunde, auch für Aushilfen.
Rechenbeispiel für deine Theke
Schafft deine Theke in der Spitze 60 Bestellungen pro Stunde, sind es mit bis zu 60 % mehr bis zu 96.* Im Rechenbeispiel oben läge sie damit über den 75 Bestellungen, die pro Stunde ankommen.
Keine Fixkosten, kein Mindestumsatz, monatlich kündbar. Pro Bestellung 10 Cent Bestellservice, dazu die Gebühr für die Kartenzahlung über Nexi. Alle Details zu den Preisen
Häufige Fragen zur Schlange an der Bar
Wie verkürze ich die Schlange an der Bar, ohne mehr Personal einzustellen?
Indem deine Theke in der Spitze mehr Bestellungen pro Stunde schafft. Die wichtigsten Hebel sind eine kürzere Karte für die Stoßzeit, alles vor dem Ansturm vorbereiten, gleiche Getränke in einem Durchgang machen, das Kassieren von der Zubereitung trennen und jede Station durchgehend beschäftigt halten. Ein Bestellsystem wie skippr übernimmt das Planen an der Theke. In ersten Tests schaffte dieselbe Theke damit bis zu 60 % mehr Bestellungen pro Stunde.
Warum wird die Schlange in der Stoßzeit so schnell lang?
Weil sich die Differenz aufaddiert. Kommen 75 Bestellungen pro Stunde und deine Theke schafft 60, wächst die Schlange jede Stunde um 15. Nach zwei Stunden warten 30 Bestellungen, die letzte etwa 30 Minuten. Schafft die Theke 72 pro Stunde, sind es nur rund 5 Minuten. Deshalb bringt schon etwas mehr Tempo viel.
Bringt ein QR-Bestellsystem allein schon kürzere Schlangen?
Nur zum Teil. Es holt das Bestellen und Kassieren aus der Schlange, dein Team macht nur noch Getränke. War die Zubereitung der Engpass, wartet der Gast aber weiter, nur nicht mehr am Tresen. Kürzer wird die Wartezeit erst, wenn die Theke auch mehr Bestellungen pro Stunde schafft. Deshalb plant skippr zusätzlich die Arbeit an der Theke: gleiche Getränke bündeln, absehbare vorarbeiten, freie Stationen auslasten.
Wie messe ich, wie lange Gäste an meiner Bar warten?
Schau im Kassenbericht nach, wie viele Bestellungen deine Theke in der vollsten Stunde schafft, und zähl in der Spitze alle 15 Minuten, wie viele Gäste anstehen. Als Faustregel gilt: Wartezeit in Minuten ≈ Gäste in der Schlange geteilt durch Bestellungen pro Minute. Stehen 20 Gäste an und deine Theke schafft eine Bestellung pro Minute, wartet der Letzte rund 20 Minuten.
Was hilft, wenn sich das Warten länger anfühlt, als es ist?
Laut David Maister fühlt sich Warten länger an, wenn es leer, ungewiss, unerklärt oder unfair ist. Hilfreich sind deshalb eine gut sichtbare Karte schon in der Schlange, eine klare Reihenfolge, ein kurzes Wort, wenn es länger dauert, und eine Nachricht, wenn die Bestellung fertig ist. Am besten wartet der Gast gar nicht am Tresen, sondern am Platz.
Noch Fragen? Schreib uns oder lies die allgemeinen Fragen zu skippr.
Lass uns deine Stoßzeit durchgehen.
Erzähl uns, wie viele Bestellungen in deiner Spitze ankommen und was am häufigsten bestellt wird. Wir zeigen dir, welche Hebel bei dir am meisten bringen und was skippr dazu beiträgt.
